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Ellershausen Tor zum Lengeltal
Willkommen auf der Internetseite von Ellershausen
Freitag, den 12. Oktober 2007 um 11:54 Uhr
 
 
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
herzlich willkommen auf der Internetseite von Ellershausen,
dem Tor zum Lengeltal.
panorama2007
Alles ist neu, nach langer Zwangspause, einem geändertem Auftritt
und neuer Internetadresse sind wir wieder online.

 
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Oktober 2011 um 18:37 Uhr
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Eine Hymne für die Chorleiterin
Freitag, den 02. Dezember 2011 um 13:22 Uhr

Sänger des MGV Ellershausen ließen Dirigentin Marion Born

nach Erfolg hoch leben

Schon beim Vorsingen im Welfenschloss in Hann. Münden hatte der Vereinsvorsitzende

Dieter Trollhagen „ein gutes Gefühl" gehabt und spätestens bei der Urteilsverkündung - bei der

er „dann doch ein bisschen feuchte Hände hatte" – war klar, dass sein Gefühl ihn nicht

getäuscht hat: Der MGV Ellershausen hatte die Jury mit den Liedern „Die Nacht",

„Vivat Musica" und „Unter der. Linde" über zeugt und damit das Prädikat Konzertchor erlangt.

„Mit unserer Truppe das zu schaffen war schon eine hervorragende Leistung",

meinte Dieter Trollhagen hinterher und verriet, dass er den Tränen nahe gewesen sei,

als alle die Arme hoch gerissen hätten. „Das war ein tolles Glücksgefühl", meinte er.

Glücklich war natürlich auch Chorleiterin Marion Born, die „in weiser Voraussicht" ein gutes

Jahr auf den Wettbewerb hin gearbeitet hatte.

„In den letzten Wochen war den Herrschaften die Aufregung schon ziemlich anzumerken",

beschrieb sie den Gemütszustand der Sänger vor dem entscheidenden Wochenende in

Hann. Münden,

wo dann alle „unter Hochspannung" gewesen seien.

„Wir haben gewusst, wenn alles klappt, könnten wir es schaffen", berichtete Marion Born. Für

ihre Dirigentin hatten die Sänger nach der Rückkehr im heimischen Ellershausen übrigens eine

Überraschung vorbereitet: Bei der Feier im Vereinslokal „Zum adeligen Hof ließen die Männer ihre

Chorleiterin nicht nur mit einem Blumenstrauß hoch leben, sondern sangen ihr auch - in neuen,

schwarzen Chorhemden - die selbst gedichtete Hymne des MGV Ellershausen vor. Frei nach dem

Motto der Sportfreunde Stiller hieß es dort: „Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im

Bauch werden wir Singmeister sein." Mit Träumen und Visionen und einem „Marion- Plan" könne

auch in Zukunft nichts schief gehen. „Das hatten wir heimlich schon einige Wochen vorher

geübt - für den Fall der Fälle", verriet Dieter Trollhagen. Die neuen Chorhemden, auf denen die Jahreszahlen

93,99 und 2009 für die errungenen Titel des Leistungschors eingestickt seien, müssten jetzt noch

ergänzt werden um den Vermerk „Konzertchor" in 2011, teilte Dieter Trollhagen mit.

HNA Frankenberg

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Dezember 2011 um 11:32 Uhr
 
Das Lengeltal und seine Mühlen
Mittwoch, den 02. April 2008 um 10:34 Uhr

Das Lengeltal, ein Dorf und seine Mühlen
Unterhalb der Burg und Jugendherberge Hessenstein mündet der Ellershäuser Mühlenweg Lengelbach in die Eder. In den vergangenen Jahrhunderten war die Lengel ein ungewöhnlich fleißiges Bächlein: Auf etwa neun Kilometern Länge trieb sie sieben Mühlen an, die jedoch seit dem allgemeinen Mühlensterben und durch ein Stilllegungsprogramm nach dem zweiten Weltkrieg sämtlich den Betrieb einstellten. Das Geklapper der Mühlen ist heute verstummt und die verfallenen Wasserräder sind entfernt, die ehemaligen Mühlen sind heute lediglich Wohnstätten. Dennoch lohnt es sich, das Lengeltal, ein einmalig schönes Wald- und Wiesental, auf den Spuren der Mühlen zu durchwandern. Parkmöglichkeiten sind zum Beispiel an der Zufahrt zur Burg Hessenstein gegeben, sowie in Ellershausen. Bei einer historischen Wanderung sollte man jedoch dem Lauf des Wassers folgen. Deshalb beginnen wir auch mit der Beschreibung des Lengeltals in Ellershausen. Aber auch Radwanderungen durch das Lengeltal sind möglich (vgl. Wander- und Radwanderkarte der Stadt Frankenau). Mühlen waren ehedem Lebensgrundlage für die Menschen in der Region. Die durch das Tal fließende Lengel trieb in den vergangenen Jahrhunderten auf etwa neun Kilometern sechs Mühlen an, von denen im Lengeltal noch die Oberste Mühle, die Kuchenmühle, Lengelhof und Lengelmühle, Bärmühle und Huhnsmühle existieren. Die Scheuermühle wurde im Laufe der Zeit zerstört. Die ehemaligen Mühlen wurden inzwischen umgebaut zu Wohnhäusern, die verfallenen Wasserräder sind entfernt worden.



 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. November 2010 um 08:26 Uhr
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Naturdenkmal Mühlenberg
Samstag, den 29. März 2008 um 14:20 Uhr

Die Wacholderheide am Mühlenberg ist der Rest einer historischen Hutelandschaft wie sie seit 15mhlenberg dem Mittelalter bis Anfang des letzten Jahrhunderts für das Schiefergebirge typisch war. Waldweide, Brennholznutzung, Heideplaggen sowie Schaf- und Ziegenhute bildeten die prägenden Nutzungsformen dieser Zeit. Es handelt sich um einen ausgesprochenen Magerbiotop mit einem Mosaik aus charakteristischen Lebensraumstrukturen: Von Wacholder-Gebüschen geprägte, bodensaure Magerrasen und Zwergstrauch-Heiden mit ihrer spezialisierten Pflanzen- und Tierwelt bilden den Schutzgrund. Diese sind angepasst an die kargen, flachgründig- nährstoffarmen, teilweise sonnig-trockenen Lebensbedingungen der Schiefer- und Grauwacke- Hänge. Zu den charakteristischen Arten zählen Heidekraut, Borstgras, Heidenelke, Feldtymian, Sandglöckchen und Rentierflechten, Neuntöter, Raubwürger, Waldeidechse oder Sandlaufkäfer, p1000343 Nachtigall-Grashüpfer und Kleiner Heidegrashüpfer. Zumindest früher sollen auch Schlingnatter und Arnika beobachtet worden sein. Entsprechend ihrer Entstehungsgeschichte und den hohen Lichtansprüchen braucht die Lebensgemeinschaft eine regelmäßige und biotopgerechte Pflege, um Beeinträchtigungen durch übermäßige Beschattung, Verfilzung, Verbuschung und Nährstoffanhäufung infolge des Brachfallens zu verhindern. Nadelholzentnahme, Entbuschung und landschaftstypische Schaf- und Ziegenbeweidung sind die bewährten Methoden dazu. In Zusammenarbeit mit heimischen Schafhaltern, Forstwirten, Naturschützern und der Kreisnaturschutzbehörde wurden in der letzten Zeit verstärkte Anstrengungen zum Erhalt dieses Kulturerbes unternommen. Für Charakter und Geschichte wie auch für Naturschutz und Erholung im Dorf Ellershausen spielen der Mühlenberg und das Lengeltal eine besondere Rolle.
Achim Frede

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. November 2010 um 08:26 Uhr
 
Der frühere Radweg R 6 ins Lengeltal wird asphaltiert.
Mittwoch, den 30. September 2009 um 16:13 Uhr

 

Zudem wird eine Umfahrung der Bärenmühle mit einer neuen Brücke gebaut. Die Stadtverordneten haben am Montagabend in einer Sondersitzung dafür gestimmt, den entsprechenden Sperrvermerk im Haushalt aufzuheben. Drei Stadtverordnete stimmten dagegen, zwei enthielten sich.
Die SPD-Fraktion betont in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass die Fördermittel des Landes für den Ausbau des Radweges nur noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Wenn Frankenau die Fördergelder nicht in Anspruch nehme, werde dies eine andere Kommune tun. „Zudem sind die ungedeckten Kosten bei Durchführung der kompletten Maßnahme nach Abzug aller weiteren Ko-Finanzierungen für die Stadt Frankenau am geringsten“, betonte die Fraktion.
„Uns ist durchaus bewusst, dass es sich im Bereich des Naturschutzes um einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur handelt“, verweist die Frankenauer SPD auf Einwände der Naturschutzverbände. Allerdings müsse die Fraktion den Experten der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde Glauben schenken, die dieser Maßnahme zugestimmt haben.
Die Sozialdemokraten machen in ihrer Stellungnahme deutlich, dass sie dieser Bau­maßnahme keinen Vorzug geben würden, wenn die Fördermittel auch für andere Zwecke zur Verfügung stünden. „Es ist uns durchaus bewusst, dass es innerhalb der Stadt noch wesentlich notwendigere Straßenbaumaßnahmen gibt.“ Als Beispiele nannten sie die Lindenstraße und die Felsenstraße. Auch dafür müssten Lösungen gefunden werden, „wahrscheinlich ohne entsprechende Programme“. Zudem fordert die SPD den Magistrat auf, eine Übernahme der Unterhaltungspflicht durch Hessen-Forst anzustreben.
Die Maßnahme teilt sich in zwei Bauabschnitte auf: Der erste ist die Asphaltierung des Radweges, der zweite die Umfahrung der Mühle mit einem Brückenneubau. Die Gesamtkosten betragen 318000 Euro. Das Land zahlt 80 Prozent der förderfähigen Kosten über Zuschüsse, der Landkreis 10 Prozent. Hessen-Forst steuert 47 000 Euro bei. Auch die Besitzerinnen der Bärenmühle zahlen einen Anteil. Für die Stadt Frankenau bleibt ein Betrag von rund 20 000 Euro zu zahlen.
Zum Beschluss der Stadtverordneten gehört nicht nur die Aufhebung des Sperrvermerks im Haushalt, sondern auch die Abstimmung mit der Obersten Naturschutzbehörde über Art und Umfang der Ausgleichsmaßnahme am Wehr bei der Bärenmühle. Mit der Unteren Naturschutzbehörde sind für den ersten Bauabschnitt Art und Umfang von Amphibiendurchlässen abzustimmen. Mit den Eignerinnen der Bärenmühle ist eine schriftliche, rechtskräftige Vereinbarung über die hälftige Übernahme der nicht durch Drittmittel gedeckten Kosten zu treffen. Der Bauausschuss wird mit einer Prüfung der vorgesehenen Massen, des Untergrundaufbaus und der Tragdeckschicht beauftragt.
Quelle WLZ-FZ 30.9.2009

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. November 2010 um 08:26 Uhr
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